Förderkonzept

Förderkonzept

Förderunterricht findet für SchülerInnen statt, die in Pflichtgegenständen eines zusätzlichen Lernangebotes bedürfen. Das kann z.B. sein, weil sie die Anforderungen in wesentlichen Bereichen nur mangelhaft erfüllen. (SchOG § 8f Abs.aa.) Eine Teilnahme am Förderkurs ergibt sich aus den aktuellen Lernbedürfnissen der SchülerInnen. Stellt die Klassenlehrerin einen Förderbedarf fest, ist die Teilnahme am entsprechenden Kurs verpflichtend. Der Kurs findet  regelmäßig über mehrere Wochen in einer Kleingruppe statt. Somit bietet der Förderunterricht die Möglichkeit, einzelnen SchülerInnen den Anschluss an den Lernfortschritt der Klasse zu sichern und vorhandene Lücken zu schließen. 

Ziele des Förderunterrichts sind:

  • Vertiefen von Lerninhalten
  • Erarbeitung der Lerninhalte mit anderen Methoden
  • Zurückgehen auf nicht gefestigte Lernschritte, die in der Klasse nicht mehr bearbeitet werden
  • Hilfe beim Erkennen des eigenen Lerntyps und bei der Verbesserung der eigenen Lernstrategien
  • Angebot an immer wieder wechselnde Schülergruppen mit verschiedenen Bedürfnissen

Deutsch als Zweitsprache

Einige Kinder unserer Schule wachsen mit einer anderen Erstsprache als Deutsch auf. Gleichzeitig erwerben sie im deutschsprachigen Umfeld meist ungesteuert erste Kompetenzen in der deutschen Sprache. Die sprachlichen Fähigkeiten, die die Kinder beim Schuleintritt mitbringen, sind sehr unterschiedlich, da die Sprachaneignung ein stark individueller Prozess ist. Gleichzeitig gibt es beim Erlernen einer neuen Sprache bestimmte Regelmäßigkeiten, nach denen die Sprachaneignung – unabhängig vom Alter der Lernenden – abläuft.

Die Anmeldung zu einem Deutschförderkurs erfolgt auf Grund verpflichtender standardisierter Überprüfungen (Mika-D). Die Teilnahme ist verpflichtend.

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